Frequently Asked Questions

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Die Zahlen liegen uns auch nur als Schätzung vor. So soll es in Deutschland ca. 400 stationäre Seilgärten geben. Die Anzahl mobiler und temporärer Aufbauten liegt weit darüber.

Über das Mitgliederverzeichnis der ERCA oder über das Online-Verzeichnis unter Standort-Datenbank.

 

Verlässliche Daten über Umsätze und Teilnehmerzahlen liegen uns nicht vor. Wir gehen jedoch von jährlich ca. 2 Mio. Besucher in Seilgärten (D) aus.

Im Internet, bei den einschlägigen Verlagen für erlebnispädagogische Literatur und in Büchereien. Eine kurze Literaturliste ist über die ERCA-Geschäftstelle erhältlich oder im Downloadbereich abrufbar (noch nicht eingerichtet).

  • Stationäre Seilgärten sind Anlagen die länger als 7 Tage dauerhaft betrieben werden und fest installiert sind.
  • Mobile Seilgärten sind transportable Gerüstkonstruktionen die überall aufgebaut werden können.
  • Temporäre Aufbauten sind zeitlich begrenzte Seilkonstruktionen (In der Regel nicht länger als 7 Tage), die zwischen Bäumen oder sonstigen Tragwerksystemen errichtet werden.

Es gibt im Vorfeld einen Kriterienkatalog, den Sie beim Betreiber abfragen können:

  • Ist der Betreiber ERCA Mitglied und arbeitet nach den ERCA Standards?
  • Haben die Trainer eine Ausbildung nach ERCA Standards oder sind sie ERCA zertifiziert?
  • Wird die Anlage regelmäßig inspiziert?
  • Ist die Inspektion des Seilgartens sogar ERCA zertifiziert? (Eine solche Zertifizierung ist noch selten – gewährleistet aber eine hohe Sicherheit der baulichen Anlage).
  • Ist ein ausreichender Versicherungsschutz vorhanden?

Beim Informationsbesuch vor Ort können Sie auf folgendes achten:

  • Allgemeine Ordnung und Sauberkeit.
  • Trainer ansprechbar und erreichbar.
  • Erklärungen und Beschriftungen zur Benutzung eindeutig.
  • Wird auf Gesundheitsrisiken und Gefahren hingewiesen.
  • Rettungssystem vorhanden, Zufahrts- und Rettungswege frei.
  • Sicherungsmaterial in gut gepflegtem Zustand.

 

  • ERCA bietet eine Plattform für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
  • Sie können an unseren Versammlungen und Workshops teilnehmen.
  • Sie werden über Aktuelles in deutscher und englischer Sprache informieren.
  • Sie erhalten die ERCA Standards kostenlos.
  • Sie haben die Möglichkeit sich auf unserer Internetseite zu präsentieren und mit der ERCA Mitgliedschaft zu werben.
  • Sie werden über den Verband in nationalen und internationalen Gremien vertreten (DIN, CEN- Komitee für europäische Normierung).
  • Sie haben als Mitglied ummittelbaren Einfluss (Jedes Mitglied hat eine Stimme) auf den Verein.
  • Sie können am Unfalldokumentationssystem teilnehmen und die Unfalldokumentationen erhalten.
  • Sie erhalten fachliche Beratung und Unterstützung im Krisenmanagement nach Unfällen.
  • Sie können sich bei uns ein Kraftmessgerät für eigene Messungen ausleihen.

 

Nach unseren Schulungs- und Kontrollverfahren zertifizieren wir Bildungseinrichtungen/ Ausbildungsstellen und akkreditieren Inspektionenstellen (Sie können die Liste der akkreditierten Stellen sehen, indem Sie die unten stehenden Links aufrufen).    

Die zertifizierten Ausbildungsstellen führen Schulungen für Betreuer, Retter, Prozessbegleiter und Konstrukteure durch. Weitere Informationen gibt es unter FAQ Ausbildungen.

Alle Kursteilnehmer, die erfolgreich die Kurse bestanden haben erhalten ein ERCA Zertifikat und einen persönlichen Schulungsnachweis.

Die zertifizierten Inspektionsstellen kontrollieren Seilgärten. Die Prüfung erfolgt nach einem festgelegtem Ablauf und sicherheitstechnischen Vorgaben. So wird überprüft ob der Seilgarten sicher ist und den gültigen Standards und Normen entspricht. Die Ergebnisse der Prüfung werden im Inspektionsbericht wiedergegeben und der Beteiber der Anlage erhält anschließend ein Inspektionszertifikat, wenn keine schwerwiegenden sicherheitstechnischen Bedenken vorliegen.

Zertifizierte Ausbildungs- und Inspektionsstellen erstellen im Rahmen ihrer Arbeit individuelle Nachweise die mit einer individuellen Nummer, dem Ablaufdatum, der Prüforganisation und dem Namen der geprüften Anlage bzw. des geprüften Teilnehmers ausgestattet sind.

So ist der einfachste Weg die Zertifizierung zu überprüfen, sich einfach das "ERCA Zertifikat" zeigen zu lassen.

Zertifizierte Ausbildungen für Seilgärten bieten die ERCA-Ausbildungstellen an, die auf der ERCA Seite mit dem Logo "zertifizierte Ausbildungsstelle" gekennzeichnet sind. Einige Mitglieder der ERCA bieten jedoch auch nur für ihre Anlage gültige Ausbildungen an. Dazu gibt es jedoch unterschiedliche Ausbildungen für Betreuer, Retter, sowie Konstrukteure für Hoch- und Niedrigseilgärten. Die Dauer, Inhalte, Prüfung und Gültigkeit sind im ERCA Ausbildungsrahmenlehrplan angegeben.

Die ERCA zertifizierten Ausbildungen unterscheiden sich erstens im Arbeitsfeld. So gibt es den Bereich Adventureparks/ Waldseilgärten, den traditionellen Seilgarten und dem zeitlich begrenzten (temporären) Bau. Aufbauend gibt es als Basis die Qualifikation zum Niedrigseilgartenbetreuer/Niedrigseilgartenkonstrukteur, dann den Betreuer für Hochseilgärten, den Retter, den Prozessbegleiter für traditionelle Seilgärten, den Konstrukteur für temporäre Seilgärten.

  • Ausbildung zum Betreuer (Sicherheitstechnische Qualifikation)
  • Ausbildung zu Retter (Schwerpunkt sicherheitstechnische Betreuung und Rettung)
  • Ausbildung zum Prozessbegleiter (Schwerpunkt päd. Prozessbegleitung)
  • Ausbildung zum temp. Konstrukteur (Bau, erw. Rettungskenntnisse und Betreuung)

Die Ausbildung zum temporären Hochseilgartenkonstrukteur (Ropes Course Trainer für temporäre Aufbauten) ist in der Regel umfassender als für stationäre Anlagen.

 

Eine Hochseilgartenausbildung nach ERCA-Standards bietet eine allgemeine Qualifikation auf Seilgärten zu arbeiten. Es gibt viele Einrichtungen, die Qualifikationen gegenseitig anerkennen, sofern sie nach ERCA-Standards erlangt worden sind. Allerdings bewertet der Betreiber einer Anlage, ob ihre persönliche und fachliche Qualifikation aus seiner Sicht ausreichend ist um auf dem gegebenen Ropes Course zu arbeiten. Es ist in der Regel üblich auch als ausgebildeter Trainer eine Einweisung auf der neuen Anlage mit zu machen. Diese Einweisung und spezielle Sicherheitstrainings auf einer spezifischen Anlage sind aus ERCA –sicht sehr sinnvoll und absolut empfehlenswert.

Die zertifizierten ERCA Ausbildungen werden jedoch in der Regel anerkannt, da sie international vergeichbare Ausbildungsinhalte aufweisen und nach dem ERCA Ausbildungsplan ausgerichtet sind. Einweisungen auf der neuen Anlage sollten jedoch auch hier selbstverständlich sein.

Grundsätzlich einmal gibt es kein Gesetz, welches regeln würde, wer Mitarbeiter für den Seilgartenbetrieb ausbilden darf. Würde aber, im Fall der Fälle, ein Gutachter eine Beurteilung vornehmen müssen, so würde dieser sich vermutlich an den Branchenstandards orientieren.

Was sind die Branchenstandards?

A) Mindestvoraussetzungen für eine Ausbildertätigkeit nach ERCA-Standard

  1. Mindestalter 21 Jahre
  2. Nachweis einer erfolgreich absolvierten Ausbildung, die den Kriterien der ERCA Ausbildungsstandards entspricht
  3. Nachweis mehrjähriger spezifischer Praxis als Betreuer und/oder Retter (150 Programmeinheiten à 4 Std.)
  4. Psychologische Kenntnisse und Praxis in der Leitung von Gruppen
  5. Pädagogische Kenntnisse und didaktisch-methodische Erfahrung (Ausbildungs- und Prüfungserfahrung)
  6. Erste Hilfe Nachweis
  7. Die Fähigkeit sich selbstständig in der Höhe zu bewegen, Rettungen durch zu führen und andere darin anzuleiten.

B) ERCA-zertifizierte Ausbildungen dürfen jedoch nur die zugelassenenen ERCA-Ausbildungsstellen anbieten, welche die Kurse durch zertifizierte Ausbilder/innen durchführen lassen. Die näheren Bestimmungen sind im ERCA Ausbildungsrahmenlehrplan beschrieben.

C) Die EN15567-2:2015 beschreibt sinngemäß, dass ein Betreiber eines Seilgartens sein Personal einweisen, schulen, bewerten und überwachen müsse sowie die Kompetenz der Betreuer und Retter mittels Dokumentation und Zertifikaten (etc.) nachweisen müsse.

Der ERCA Ausbildungsplan schreibt bestimmte Kurszeiten für zertifizierte Ausbildungen vor. Die Ausbildungsdauer beträgt:

  • Niedrigseilgartenbetreuer  16 Std.
  • Niedrigseilgartenbetreuer/ Konstrukteur 24 Std.
  • Hochseilgartenbetreuer 24 + 4 Std.
  • Adventure Park Betreuer 24 + 4 Std.
  • Seilgartenretter 16 + 4 Std.
  • Temporärer Hochseilgartenkonstrukteur 56 + 8 Std.
  • Für anlagenspezifische Ausbildungen gibt es abweichende Ausbildungszeiten

Ja! Die Mindestausbildungsdauer muss trotzdem berücksichtigt werden, da es auch noch spezielle Ausbildungsinhalte gibt, die bei einer Kletterausbildung nicht vermittelt werden. Die spezifischen Besonderheiten müssen auf dem konkreten Seilgarten erlernt werden.

Die ERCA Ausbildungsstelle ist eine durch die ERCA geprüfte Ausbildungseinrichtung. Ein Audit und wiederkehrende Nachprüfungen bieten Gewähr dafür, dass die Ausbildung den Anforderungen aus dem ERCA Ausbildungsplan entspricht. Für die Ausbildungsstellen arbeiten ERCA zertifizierte Ausbilder, die gegenüber der ERCA ihre Kenntnisse durch eine umfangreiche Prüfung nachgewiesen haben. So kann die hohe Qualität der Ausbildungsstellen und die Arbeit der Ausbilder sichergestellt werden.

Die Teilnehmenden der Ausbildungen erhalten zum Abschluss ein ERCA-Zertifikat das allgemein anerkannt ist und eine Kursbestätigung der Ausbildungsstelle.

Die sonstigen Ausbildungen können von allen ERCA-Mitgliedern durchgeführt werden, die die Selbstverpflichtungserklärung der ERCA unterschieben haben. Jedoch bietet die ERCA keine Gewähr für die Qualität der Ausbildungen.

Die Teilnehmenden an diesen Kursen erhalten eine Teilnahmebestätigung oder ein Zertifikat des durchführenden Mitglieds.

Um ERCA Ausbilder zu werden sind folgende Voraussetzungen nötig:

  • Nachweis eines gültigen ERCA Zertifikates für allgemeine Retter
  • Nachweis eines aktuellen Erste Hilfe Nachweises
  •  Nachweis einer mehrjährigen Tätigkeit als Seilgartenbetreuer und -retter, die mindestens 150 Tage Tätigkeit im relevanten Seilgartentyp umfasst. Die Betreuer müssen ihre Kenntnisse ausreichend vertieft haben. Dies umfasst ebenso die Tätigkeit für mehr als einen Seilgarten Betreiber.
  •  Vorkenntnisse und -erfahrung in Gruppenleitung
  •  Sehr gute theoretische und praktische Kenntnisse und Erfahrung im relevanten Seilgartentyp

Es folgt dann eine Veranstaltung in der die Voraussetzungen für den ERCA Ausbilderkurs geprüft werden. Sofern die Kanditaten/innen für den Ausbilderkurs geeignet sind können sie an diesem teilnehmen. Nach dem Ausbilderkurs findet eine Abschlussprüfung für den relevanten Seilgartentyp statt und eine Zertifizierung als ERCA Ausbilder.

Nein, aus sicherheitstechnischen Bedenken heraus ist es nötig die Ausbildung "aufzufrischen", da es immer wieder zu technischen Neuerungen, der Weiterentwicklung von Normen, Regeln und Standards kommt. Ebenso ist es für Menschen, die länger nicht im Seilgarten gearbeitet haben, nötig die Kenntnisse zu überprüfen und zu erneuern.

So haben die zertifizierten ERCA Ausbildungen haben eine Gültigkeit von 3 Jahren. Jede neue ERCA zertifizierte Ausbildung oder der Besuch eines Auffrischungskurses in diesem Zeitraum verlängert die Gültigkeit um 3 Jahre.

Nach spätestens 6 Jahren erlischt das Zertifikat und kann nicht verlängert werden.

Das kommt auf die Region und die Örtlichkeit an. Grundsätzlich ist die Genehmigung des Grundstücksbesitzers nötig. Je nach Ort und Ausführung der Anlage kann ein Bauantrag/ Baugenehmigung nötig werden und die Berücksichtigung von Vorgaben durch die Immisionsschutzgesetze. Naturschutzbestimmungen und -gesetze sind beim Bau in Wäldern zu berücksichtigen.

In der Regel ist eine Einwilligung des Grundbesitzers ausreichend. Jedoch müssen auch im temporären Bau Naturschutzvorschriften und die Verkehrssicherung beachtet werden. Empfehlenswert bei Aktionen im Wald oder in städtischen Parks ist eine Information, bzw. Rücksprache mit dem zuständigen Beamten der Gemeinde oder dem zuständigen Förster.

Auf unserer Internetseite befindet sich die Mitgliederliste, auf der sie über die Suchfunktion Firmen finden, die Seilgärten bauen. Stichwort: „Seilgartenbau“.

Der Bau eines Seilgartens erfordert eine hohe Fachkompetenz. Die bauliche Ausführung sollte Fachbetrieben überlassen werden, die Erfahrung mit dem Bau solcher Anlagen haben. Fachbetriebe finden sie über die Suchfunktion „Stichwort Seilgartenbau“ auf unserer Internetseite.

In der Regel finden sie auf den Internetseiten dieser Firmen eine Referenzliste oder fordern sie diese Liste von den Firmen an.

Nein! Da die Anlagen sich zu sehr unterscheiden kann es auch keine einheitliche Bauanleitung geben. Einen Seilgarten zu bauen setzt viel Erfahrung und Fachkenntnis voraus. Erfahrungen im Holz- und Stahlbau sind häufig ebenso wichtig, wie die Baumbeurteilung und Kenntnis über die Sicherungstechnik.

Die Drahtseile müssen einen Mindestdurchmesser von 10mm haben und müssen galvanisiert sein. In der Regel werden Litzenseile nach DIN3055 oder DIN3060 (6x19+1) genutzt. Für Sondernutzungen wie sehr lange Seilrutschen oder Traversen oder bei abweichenden Seildurchmessern ist ein gesonderter Festigkeitsnachweis erforderlich.

Die ERCA rät von dem durchbohren der Bäume ab, da es so zu Infektionen und somit Schädigungen des Baumes kommen kann.

Ein vor dem 01.02.2008 gebauter Ropes Course kann von jeder unabhängigen Inspektionsstelle geprüft werden, die fachlich qualifiziert ist und den nötigen Versicherungsschutz aufweist. In der Praxis sind dies Baufirmen oder Inspektionsfirmen. Die ERCA hat darüber hinaus Mitglieder geprüft und akkreditiert, die ERCA - zertifizierte Inspektionen durchführen dürfen (ERCA zertifizierte Inspektionsstellen). Ab Februar 2008 wird neben den ERCA-Standards auch die EN 15567 als Prüfgrundlage herangezogen werden. Danach unterscheidet man dann Erstabnahme- von regelmäßig wiederkehrenden Inspektionen.

Sie sollten sich von unterschiedlichen Versicherungen oder von Versicherungsmaklern Angebote erstellen lassen und diese Angebote vergleichen. Als Mitglied der ERCA können sie sich an uns wenden um ein Angebot zu bekommen.

Auf der Internetseite der ERCA gibt es im Abschnitt "Ausbildung und Inspektion" eine Liste von ERCA-akkreditierten Inspektionsstellen (ERCA zertifizierte Inspektionsstellen).

In Deutschland gibt es prinzipiell keine Bestimmungen, die Vorgaben treffen würden, wer Reparaturen in Hochseilgärten ausführen darf.

Aus Erfahrung gibt es jedoch einige Dinge die aus unserer Sicht beachtet werden sollten:

  1. Die Firma, die baut oder repariert ist für die Produkte in der Haftung und muss Gewährleistung geben.
  2. Die Firma sollte weiterhin eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung haben, die die geforderten Tätigkeiten abdeckt.
  3. Sollte in der vereinbarten Gewährleistungfrist nach Bauende eine andere Firma (oder der Eigentümer selbst), als die ursprüngliche Baufirma, Reparaturen oder Veränderungen am Bau vornehmen, so könnte die Gewährleistungspflicht der ursprünglichen Baufirma erlöschen. Haftung und Gewährleistung würden auf die Firma / Person übergehen, die die Reparaturen / Änderungen durchgeführt hat.
  4. Seilgärten sind sehr spezielle Bauwerke, die nicht von x-beliebigen Bauunternehmen mal eben entworfen und gebaut werden sollten. Wir empfehlen Firmen auszuwählen, die bereits viel Seilgarten-Bau-Erfahrung gesammelt haben. Diese Erfahrung wird sich direkt auf die Qualität, Langlebigkeit und die einwandfreie Funktion auswirken.
    Sie könnten sich eine Referenzliste vorlegen lassen, um den Erfahrungschatz des Unternehmers besser einschätzen zu können. Meistens ist es ratsam, die Erbauerfirma für diesen Fall zu konsultieren, da dies häufig auch die wirtschaftlichste Lösung ist.
  5. Zudem sollte der Bauunternehmer mit den Standards der Branche, der Seilgartennorm EN15567 sowie den referenzierten EN-/ DIN- Normen sehr vertraut sein. Dies ist wichtig damit der Seilgarten am Ende auch den Anforderungen eines ‘’state-of-the-art’’-Seilgartens entspricht und es bei Prüfungen (z.B. Bauabnahmen, Inspektionen, etc.) oder etwaigen Schadenersatz- bzw. Haftpflichtversicherungsfällen nicht zu Nachteilen für den Betreiber kommt. Mit anderen Worten könnte man sagen, dass es als Betreiberpflicht angesehen werden könnte, mit großer Sorgfalt vorzugehen, um ein erfahrenes geeignetes Bauunternehmen auszuwählen.
  6. Für Reparaturen sollte der Betreiber dem Bauunternehmer vorhandene Konstruktionspläne und statische Berechnungen zur Verfügung stellen (z.B. insbesondere für das Beispiel des Mastaustausches), damit entsprechend dimensionierte Ersatzteile/ Bauteile beschafft werden können ohne erneut Berechnungen anstellen und bezahlen zu müssen.
  7. Je nach Umfang der Reparaturarbeiten kann eine Erstabnahme notwendig werden, die Notwendigkeit ist vom Bauunternehmer zu eruieren und am Besten schriftlich festzuhalten.

Hinweise zu voranstehender Beantwortung:
Wir möchten deutlich hervorheben, dass diese FAQ-Sammlung nur allgemeiner unverbindlicher Form sein kann und nicht als Beurteilung eines konkreten Sachverhalts angesehen werden kann – solch eine Beurteilung können und wollen wir aus der Ferne nicht vornehmen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.